DRAUSSEN IN MEINEM KOPF

Filmfestival Saarbrücken 2018

DRAUSSEN IN MEINEM KOPF
Regie: Eibe Maleen Krebs, D 2018, mit: Samuel Koch, Nils Hohenhövel, Eva Nürnberg, Lars Rudolph, Bastian Trost
Christoph beginnt sein Freiwilliges Soziales Jahr als persönlicher Betreuer des 28-jährigen Sven. Der todkranke junge Mann leidet an Muskeldystrophie. Als sich Svens Zustand verschlechtert, vertraut er Christoph an, auf welche Weise er sterben möchte. – Der Film DRAUSSEN IN MEINEM KOPF von Eibe Maleen Krebs feiert beim Filmfestival Max Ophüls Preis seine Uraufführung.

Draußen in meinem Kopf_Sven (Samuel Koch) Larry (Lars Rudolph) ©Judith Kaufmann Junafilm
„Draußen in meinem Kopf“ Kinofilm JUNAFILM Sven (Samuel Koch) Larry (Lars Rudolph)

Aufführungen Filmfestival Saarbrücken

Premiere

Do.26.1.2018 -19.00 Uhr

Fr.27.1.2018 -17.15 /22.15Uhr

Sa.28.1.2018-13 Uhr

So29.1.2018-18.15 Uhr

 

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Lars Rudolph hat den Deutschen Hörspielpreis 2017 der ARD gewonnen.

Der Hörspielpreis wurde am 11.11.2017 im ZKM Karlsruhe verliehen .Er erhielt den Preis für die Rolle des Heinz Honker in dem Hörspiel „Der goldene Handschuh“ produziert vom NDR Hamburg ,Regie Martin Zylka.Buch Heinz Strunk.zum HÖREN hier:      http://www.ard.de/home/radio/Der_goldene_Handschuh/4338026/index.html

http://www.ard.de/home/radio/Bestes_schauspielerische_Leistung/4370334/index.html

Tina Engel entscheidet sich für Lars Rudolph

Der Deutsche Hörspielpreis – Beste schauspielerische Leistung geht an Lars Rudolph als Fiete in dem Hörspiel „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk.

Begründung der Jurorin Tina Engel

„Wie Lars Rudolph von der ersten bis zur letzten Silbe die Figur des Fiete nicht spielt und spricht sondern ausdünstet ist ein körperlicher Vorgang, den ich so im Radio noch nicht erlebt habe. Als hätte er diese Figur tief inhalliert , um dann seinen ganzen Körper mit ihr zu infizieren. Er scheint sich dieser Inbesitznahme völlig auszuliefern, spannt den Bogen der Authentizität bis zur Ekel und Schamgrenze, aber spannt ihn eben nur,…

Trotz aller Wucht, mit der Rudolph dem Zuhörer Fiete’s Verzweiflung um die Ohren haut, bleibt seine Präsentation immer geführte, artistische Wortkunst. Ansatzlos überkommt ihn ein jäher Zorn und windet sich wimmernd am Boden wie ein Kind.

Das Wort wird Fleisch und Blut, nimmt Gestalt an; Fiete steht vor mir, kommt auf mich zu, bläst mir seinen Rauch ins Gesicht, schwankt an mir vorbei, ich kenne ihn, seinen Gang, seine Gesten, ich kann ihn riechen durch die Sprache von Lars Rudolph, der sich an diese Kreatur verschwendet als wolle er sie umarmen. Das hat mich gepackt und berührt.“